Aus Google wird Alphabet

Neuer Mutterkonzern

Umstrukturierung bei Google: Die neu gebildete Muttergesellschaft heißt Alphabet, das bisherige Google unter Leitung des einstigen Android-Chefs Sundar Pichai wird die größte Tochter.

Google hat seine Unternehmensstruktur geändert, der neue Mutterkonzern heißt Alphabet und ist unter der Adresse abc.xyz zu erreichen. Passend dazu steht das G für das Kerngeschäft, sprich Google. Weitere Tochtergesellschaften sind das Biotechnologie-Unternehmen Calico, das Glasfaserprojekt Fiber, die Smart-Home-Sparte Nest, Google Capital, der Investmentzweig Google Ventures und die Forschungsabteilung Google X. Im Zuge der Umstrukturierung wurden alle bestehenden Aktien Googles in Alphabet-Aktien umgewandelt.

Der neue CEO von Alphabet ist der bisherige Google-CEO Larry Page, der Mitbegründer Sergey Brin wird Präsident und der frühere Google-CEO Eric Schmidt bleibt Chairman. Der sich zuvor um die Android-Sparte kümmernde Sundar Pichai zeichnet künftig für die Alphabet-Tochter Google verantwortlich. Die Form 8-K, mit der Investoren informiert werden, verrät weitere Details der Umstrukturierung: Zur Google-Tochter gehören Android, Apps, Chrome, Gmail, Maps, die Suche, Werbung und Youtube.

Larry Page begründet den Schritt damit, dass das Unternehmen zwar gut laufe. Er aber glaube, man könne es sauberer und verantwortlicher machen und Alphabet damit langfristig gezielter am Markt platzieren. Das Ziel der Umstrukturierung dürfte sein, den Konzern durch eine Aufteilung in seine Bestandteile besser steuern zu können und flexibler aufzustellen, während die Kontrolle weiterhin bei Page und Brin liegt.

Der neue Konzernname Alphabet wurde aus mehreren Gründen gewählt: So sei das Alphabet eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit, da die Buchstaben die Grundlage unserer Sprache bilden. Zudem ist eine Alpha-Bet eine besondere Rendite, die den Vergleichsindex übertrifft. An der Börse klappte das: Die Aktie legte nachbörslich um fünf Prozent zu.

 

 

Quelle : Golem

WOW Addon Level 110 und neuer Heldenklasse

World of Warcraft:

Erweiterung Legion mit Level 110 und neuer Heldenklasse

 

Gamescom 2015

Die Brennende Legion kehrt in der sechsten Erweiterung für World of Warcraft zurück. Neben den alten Feinden solll es neue Artefaktwaffen, eine weitere Heldenklasse und eine Anhebung des Maximallevels auf 110 geben.

Blizzard hat auf der Gamescom 2015 die sechste Erweiterung für World of Warcraft veröffentlicht. Sie trägt den Titel Legion – was wohl damit zu tun hat, dass sich die Handlung um die Rückkehr der Brennenden Legion dreht. Neben der Anhebung des maximal erreichbaren Levels auf 110 gibt es eine neue Heldenklasse: den Dämonenjäger. Dieser ist Nahkämpfer mit übernatürlicher Mobilität. Er (oder sie) kann in Sekundenbruchteilen zu Gegnern aufschließen oder schnell Gefahren ausweichen.

Um ihre Jagdfähigkeiten zu verbessern, opfern Dämonenjäger ihr Augenlicht und erhalten stattdessen eine übernatürliche Art der Wahrnehmung: die Geistersicht. Mit deren Hilfe sollen sie sogar Ziele erkennen können, die für normal Sterbliche unsichtbar sind. Dämonenjäger können sich für die Spezialisierung Verwüstung (Schaden) oder Rachsucht (Tank) entscheiden und Dämonenformen annehmen.

In Legion soll jeder Champion ein eigenes Artefakt erhalten, was eine klassenspezifische, beliebig anpassbare und im Level steigerbare Waffe meint. Diese wird parallel zum Besitzer immer mächtiger, was es Spielern ermöglicht, ihr Artefakt mit zusätzlichen Fähigkeiten und Verbesserungen auszustatten und auch das Aussehen individuell anzupassen.

wow-legion

Natürlich gibt es auch zusätzliche Gebiete. Der Kontinent in Legion heißt Die Verheerten Inseln und ist die Heimat einer alten Nachtelfenzivilisation. Neben sonnigen Strandgebieten gibt es auch herbstlich anmutende Wälder. Dazu kommen weitere Neuerungen wie Ordenshallen, in denen man andere Spieler der gleichen Klasse treffen und gemeinsam klassenspezifische Quests absolvieren kann.

Einen Erscheinungstermin für Legion hat Blizzard noch nicht genannt. Das Entwicklerstudio dürfte allerdings selbst das größte Interesse daran haben, die Erweiterung schnell zu veröffentlichen: Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Mitgliederzahl von World of Warcraft weltweit auf 5,6 Millionen Abonnenten (Stand Juni 2015) gefallen sei – und Add-ons konnten in den vergangenen Jahren immer viele ehemalige Spieler reaktiveren.

Facebook trackt jeden

Facebook trackt jeden

Um der Datensammelwut von Facebook zu entgehen, hilft kein Opt-out: Laut einer Untersuchung speichert das Netzwerk auch das Surfverhalten von Nicht-Mitgliedern, die das explizit ausgeschlossen haben.

Facebook trackt nicht nur Mitglieder, sondern auch ehemalige Nutzer des Netzwerks, Nichtmitglieder und selbst diejenigen, die einer Verfolgung nicht zugestimmt haben. Das haben Untersuchungen der Freien Universität Brüssel und der Katholischen Uni Löwen ergeben, die von der belgischen Datenschutzkommission in Auftrag gegeben worden war. Die Ergebnisse bestätigen bisherige Untersuchungen und sind eine Erweiterung eines Berichts, der im Februar 2015 vorgestellt wurde.

Die Forscher haben herausgefunden, dass Facebook „Cookies immer dann speichert, wenn jemand eine Seite öffnet, die mit der Domain Facebook.com verknüpft ist“. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Seitenbetreiber die sogenannten Social Plugins des Netzwerks eingebunden hat. Dazu gehören unter anderem die Like-Buttons von Facebook und die Kommentarbox. Auch das Facebook-Login-Fenster, das viele Seitenbetreiber verwenden, zählt dazu. Die Social Plugins werden auf mehr als 13 Millionen Webseiten eingesetzt.

Datr speichert das Surfverhalten

Auch wenn der Webseitenbesucher kein Mitglied des Netzwerks sei, werde ein Cookie mit dem Namen datr gespeichert, schreiben die Forscher in ihrem Bericht. Die Datei beinhalte eine eindeutige Nutzerkennung (ID) und habe eine „Gültigkeit von zwei Jahren“. Einmal gesetzt, könne die Datei Informationen wie besuchte Websites, die Social Plugins verwenden, die Browserversion des Nutzers und das verwendete Betriebssystem übertragen.

Auch ein von Facebook in den Datenschutzregeln empfohlener Opt-out nütze nichts, schreiben die Forscher. Auf der Seite der European Digital Advertising Alliance könne die Datennutzung zwar abgeschaltet werden, wie Facebook in seinen Richtlinien schreibe. Der Cookie datr werde trotzdem gespeichert. Damit sei die Einstellung wirkungslos. „Facebook speichert genau die gleichen Informationen über Besuche externer Seiten mit Social Plugins wie vorher“. Das Netzwerk verspreche lediglich, die Informationen nicht länger wie bei seinen Mitgliedern für personenbezogene Werbung zu nutzen.

Dieses Recht hatte sich Facebook mit seinen Ende Januar 2015 geänderten und kritisierten AGB herausgenommen, denen alle Nutzer automatisch beim Einloggen zugestimmt haben.

Quelle: Golem.de

Kostenloses Upgrade für alle illegalen Windows-Kopien

 

Microsoft will das kostenlose Upgrade auf Windows 10 auch Nutzern anbieten, die eine illegale Kopie von Windows verwenden. Damit würden Nutzer automatisch auf eine legale Version wechseln. Außerdem hat Microsoft die Systemvoraussetzungen für Windows 10 bekanntgegeben.

Microsoft will möglichst viele legale Kopien von Windows im Umlauf haben, weshalb es das für Privatnutzer kostenlose Upgrade auf Windows 10 selbst für nicht-legitimierte Kopien geben wird. Das hat Windows-Chef Terry Myerson der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. In dem Gespräch ging es zwar vornehmlich um den chinesischen Markt, aber die Regelung wird weltweit gelten, wie Microsoft auf Nachfrage unter anderem The Verge und CNet bestätigt hat.

In China sollen besonders viele illegale Kopien von Windows im Umlauf sein. Mit diesem Schritt würde Microsoft erreichen, dass diese legalisiert werden, wenn die Nutzer auf Windows 10 wechseln. Das Upgrade gibt es sowohl für Privatkunden als auch für kleine Unternehmen ein Jahr lang nach dem Verkaufsstart von Windows 10 kostenlos. Das kostenlose Upgrade erfordert Windows 7 oder Windows 8.1. Microsoft will Windows 10 im Sommer auf den Markt bringen.

Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10

Anlässlich der Windows Hardware Engineering Community (WinHEC) Summit im chinesischen Shenzhen hat Microsoft eine Powerpoint-Präsentation veröffentlicht, wie das Blog Windows Central erfahren hat. Desktop-Systeme, Notebooks und Tablets müssen mindestens eine Display-Auflösung von 800 x 600 Pixeln vorweisen.

Bei 32-Bit-Systemen wird mindestens 1 GByte RAM benötigt, bei 64-Bit-Systemen sind 2 GByte RAM Minimum. Zudem braucht das Betriebssystem in der 32-Bit-Version mindestens 16 GByte Festspeicher und 20 GByte Festspeicher in der 64-Bit-Ausführung. Als Windows-Desktop gilt alles ab einer Display-Diagonale von 8 Zoll. Lediglich im Unternehmensbereich geht es bereits bei 7 Zoll los.

Mindestanforderungen für Mobilgeräte

Bei Smartphones und Tablets müssen mindestens 512 MByte Arbeitsspeicher, 4 GByte Flash-Speicher und eine Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln vorhanden sein. Diese Geräte dürfen eine Displaygröße von 3 bis 7,99 Zoll aufweisen. Diese Angaben gelent generell für 32-Bit-Systeme. Bei Geräten mit nur 4 GByte wird ein Steckplatz für SD-Cards vorgeschrieben, damit darüber Firmware-Updates durchgeführt werden können.

Die Größe des benötigten Arbeitsspeichers variiert mit der Displayauflösung. Je höher die Display-Auflösung ist, desto größer muss der Arbeitsspeicher sein, damit Windows 10 darauf läuft. Mit einer Display-Auflösung von bis zu 854 x 480 Pixeln genügen die angegebenen 512 MByte. Ab einer Displayauflösung von 960 x 540 Pixeln ist es 1 GByte, und ab einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln erhöht sich der Wert auf 2 GByte.

Hat das Display eine Auflösung von mindestens 2.048 x 1152 Pixeln, sind 3 GByte erforderlich, 4 GByte bei einer Auflösung von mindestens 2.560 x 2.048 Pixeln. Zudem müssen die Smartphones oder Tablets mindestens UEFI 2.3.1 sowie Secure Boot beherrschen.

Hardware-Tasten sind bei kleiner Displayauflösung Pflicht

Geräte mit der geringsten Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln müssen Hardware-Tasten für die Funktionen Start, Zurück und Suche besitzen. Bei Geräten mit größerer Display-Auflösung dürfen diese per Software realisiert werden, also in den Bildschirm eingeblendet werden. Verpflichtend sind auch ein Ein-Aus-Schalter und Lautstärketasten.

Auch die weiteren Anforderungen überraschen bei einem aktuellen Smartphone nicht: So wird ein Mobilfunkmodul benötigt, das Smartphone muss eine Kopfhörerbuchse haben, einen Vibrationsalarm, und WLAN muss mindestens nach dem Standard 802.11 b/g vorhanden sein.

Nachtrag vom 18. März 2015, 17:27 Uhr

Microsoft hat bestätigt, dass die Regelung bezüglich illegaler Windows-Kopien für alle Nutzer weltweit gilt, berichten übereinstimmend The Verge und CNet. Wer also eine nicht legitimierte Windows-Version verwendet, erhält dennoch das kostenlose Upgrade auf Windows 10. Die betreffenden Textpassagen im Artikel wurden aktualisiert.

Holodeck-Zeitalter mit einer autarken Datenbrille

Microsoft arbeitet an einer Datenbrille, die auf Windows 10 basiert. Anwender können um ihre vergleichsweise aufwendig gerenderten Objekte herumgehen, sie anfassen, manipulieren und anschließend an einen 3D-Drucker senden. Außerdem soll die Brille bei der Nasa zum Einsatz kommen.

Microsofts Hololens ist eine transparente Datenbrille, mit der Microsoft Augmented Reality einen großen Schritt voranbringen will. Dazu hat das Unternehmen eine komplett autarke Lösung entwickelt, die aber nicht einfach einem Google Glass entspricht. Hololens ist anderen Augmented-Reality-Lösungen deutlich überlegen. Epson hat etwa Anfang 2014 eine AR-Brille vorgestellt, die jedoch nicht die Leistungsfähigkeit der Hololens besitzt. Die Darstellung von volumetrischen Inhalten, um die der Anwender herumgehen kann, gelingt Epson beispielsweise nicht.

 

 

Microsoft hat noch keine Details zur Hardware veröffentlicht. Die Brille besteht aus transparenten Gläsern, auf denen Inhalte angezeigt werden. Neben einer CPU und einer GPU steckt in dem Gerät eine Holographic Processing Unit (HPU) genannte Einheit, die die Augmented-Reality-Inhalte beschleunigen soll. Für die bessere Einordnung im Ton soll zudem Raumklang unterstützt werden. Microsoft nennt die Datenbrille auch einen Holographic Computer. Allerdings arbeitet nicht nur Microsoft an so einem System. Von Magic Leap sind Patente bekannt, die Ähnliches in Hardware ermöglichen.

Die Hololens von Microsoft unterstützt Gesten. Für die Bedienung zeigt der Anwender einfach auf virtuelle Schaltflächen, die auf den transparenten Displays eingeblendet werden. Das geht auch mit Anwendungen. Für die Entwicklung von 3D-Objekten gibt es ein Programm namens Holostudio. Das Programm unterstützt direkt 3D-Drucker. Mit Holostudio kann der Anwender diverse Bauteile aufnehmen und mit den Händen zusammenbauen. Holostudio versteht auch Spracheingaben. Microsoft demonstrierte das live. Während der Konstruktion kann der Anwender um seine virtuellen Gegenstände herumgehen.

 

 

Hochprofessionelle Anwendungen und Minecraft

Microsoft arbeitet für Hololens mit dem JPL (Jet Propulsion Laboratory) der Nasa zusammen. Ziel ist es, in der Raumfahrt damit zu arbeiten, ohne beispielsweise direkt mit Personal zu einem Planeten zu fliegen. Planetare Fahrzeuge können direkt gesteuert und inspiziert werden. Noch in diesem Sommer sollen erste Rover für Hololens-Projekte auf die Reise geschickt werden.

Interessant ist zudem, dass anscheinend Endanwender für Hololens angedacht sind. So sprach Microsofts Chef Satya Nadella etwa von der Nutzung von Hololens für Minecraft. Wer sich gewundert hat, warum Microsoft im vergangenen Jahr Mojang kaufte, könnte hier einen Grund gefunden haben. Das Spiel dürfte für die Hololens eine interessante Anwendung werden.

Microsoft arbeitet offenbar mit volumetrischen Displays, die wir erst vor wenigen Wochen in einem Hintergrundartikel ausführlich betrachtet haben.

Microsofts Hololens soll passend zum Abschluss von Windows 10 fertiggestellt werden. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Wir rechnen aber mit einem Abschluss der Windows-10-Entwicklung noch im Jahr 2015.

Genaue Informationen zur Verfügbarkeit oder dem Preis des Systems sind noch nicht bekannt. Da die Brille aber nicht nur für rein professionelle Anwender präsentiert wurde, dürfte sie auch für den Endanwender bezahlbar sein.

Weitere Informationen gibt es auf der Website zu Microsofts Hololens

Geh sterben, Facebook!

Früher mochten wir Jugendlichen Facebook, aber wir sind längst auf andere Netzwerke umgestiegen. Und wer hat’s uns vermiest? Na klar: die Eltern! Und nicht nur die.

Facebook fanden wir vor ein paar Jahren noch cool und hip – wir Teenager. Jeder in meinem Alter nutzte es. Facebook ersetzte meinen Instant-Messenger ICQ mit seinem einprägsamen „uh oh“ und bot neue Möglichkeiten, Bilder oder andere Inhalte zu teilen. Die Alternative SchuelerVZ konnte sich bei uns nicht durchsetzen. Warum? Vielleicht weil es eine rein deutsche Plattform war – mir gefiel jedenfalls das Pink nicht; wir wollten Facebook-Blau. Jetzt nutzen meine Freunde und ich viel lieber Whatsapp, Instagram und Snapchat, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Facebook ist für uns wie die E-Mail: Jeder hat es und nutzt es notgedrungen, keiner will es. Wir wünschten, Facebook würde endlich sterben – und daran sind auch unsere Eltern schuld.

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel auf einem US-Blog gelesen, in dem ein Teenager aus den USA, Andrew Watts, berichtete, welche sozialen Netzwerke er und seine Altersgenossen benutzen und warum. In vielen Punkten sprach er mir absolut aus der Seele. Auch er schrieb über Facebook: „Es ist für uns tot.“ Woran liegt das?

Mama, Papa, ihr seid schuld!

Früher waren wir bei Facebook unter uns. Doch seitdem auch Eltern und andere Verwandte es für sich entdeckt haben, teilen wir Bilder von der letzten Party nicht mehr gern in unserer Timeline. Auch weniger verfängliche Dinge posten wir nicht – einfach nur, weil wir wissen, dass unsere Eltern es sehen könnten. Durch ausbleibende Posts meiner Freunde ist mein Newsfeed eine einzige Werbefläche, in der mir Facebooks Algorithmus Dinge vorschlägt, die mich interessieren sollen. Jedoch habe ich noch nie verstanden, warum mir Posts von den Beauty-Bloggern Bibisbeautypalace und Dagibee oder die News zur neuesten Promi-Trennung von irgendwelchen Klatschblättern gezeigt werden – zur Zielgruppe gehöre ich nicht.

Zum Glück wird der ach so schlaue Algorithmus nicht in den Facebook-Gruppen eingesetzt. Ich sehe das, was mich interessiert, in chronologischer Reihenfolge. Werbung oder andere unwichtige Posts gibt es nicht. Auch mein Altersgenosse Andrew Watts aus den USA sieht das so: Ohne die Gruppenfunktion würden wir Facebook einen noch schnelleren Tod wünschen. Wir organisieren uns nämlich aktuell noch in den Facebook-Gruppen, etwa um Dinge, die unseren Schuljahrgang betreffen, zu besprechen – dort wird zum Abiball oder der nächste Woche anstehenden Mottowoche abgestimmt.

Finde deine Freunde … nicht!

Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum Facebook für mich und meine Freunde nicht mehr so attraktiv ist wie früher: Das Finde-deine-Freunde-Konzept funktioniert kaum noch, denn viele in meinem Alter verwenden bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken nicht mehr ihren Klarnamen: Leute, die ich gestern beim Grillen kennengelernt habe, finde ich über die Suche einfach nicht. Datenschutzpräventionen an Schulen haben dazu beigetragen, dass viele Jugendliche – auch ich – ihren Blick auf die eigenen Daten, die man im Internet preisgibt, überdenken.

 

Cybermobbing hat uns umdenken lassen

Ein erstes Umdenken gab es schon 2011, als die Mobbingplattform iSharegossip populär wurde. Spätestens, nachdem ein Mädchen aus dem Jahrgang über mir mit Hilfe der Plattform aus der Schule herausgemobbt worden war, erkannten viele in meiner Schulklasse, wie es enden kann, wenn persönliche Daten oder Bilder unter dem vermeintlichen Schutz der Anonymität gegen jemanden verwendet werden. Das Mädchen konnte nicht mehr durch seinen Stadtteil laufen, ohne von anderen erkannt zu werden. Die Mobber wurden kurze Zeit später von der Schule suspendiert.

Damit sich so ein Fall nicht wiederholt, wird heute penibler als noch vor ein paar Jahren auf die richtigen Privatsphäre-Einstellungen geachtet. Die wenigsten in meinem Alter teilen ihre Informationen und Bilder öffentlich. Bei den Jüngeren sieht das leider noch anders aus: Sensible Daten wie die eigene Telefonnummer oder sogar die Adresse machen sie für alle frei zugänglich – einfach weil sie sich nicht über die Gefahren eines solchen Verhaltens bewusst sind.

Bedenklich ist auch, was die Kleinen über die neue Plattform Younow aus ihrem Kinderzimmer streamen. Dort geben sie viel über sich preis, ohne zu wissen, was für Gefahren das birgt. So warnt auch das Familienministerium zu Recht, Nutzer gäben durch den Stream Einblicke in ihr Privatleben und „erleichtern so Mobbing durch Gleichaltrige und sexuelle Belästigungen durch Erwachsene“ .

Liebe Schulen, mehr Prävention bitte!

Deswegen sollte in der Schule noch früher darüber aufgeklärt werden, wie gefährlich es ist, im Internet zu viele Informationen über sich preiszugegeben – nicht erst in der Oberschule, wie es bei mir und meinem jüngeren Bruder der Fall war. Das in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegte Mindestnutzungsalter wird selten eingehalten. Bereits Zehn- oder Elfjährige nutzen soziale Netzwerke.

Zur Sicherheit gehört auch Verschlüsselung. Zum Chatten benutzen wir heute statt Facebook hauptsächlich die Messaging-App Whatsapp, die mittlerweile eine als sicher geltende Verschlüsselung einsetzt. Freunde aus den USA können das nicht verstehen. Um ehrlich zu sein, kann ich auch gar nicht genau erklären, warum wir lieber Whatsapp nutzen. Wahrscheinlich vor allem, weil es nicht Facebook ist.

Als Facebook Whatsapp übernahm, hatten wir uns bereits zu sehr an die App gewöhnt. Zwar hatten wir Bedenken, denn auch wir erkennen, dass Facebook sehr viele Daten über uns sammelt – wahrscheinlich sogar zu viele. Nach der Zusammenlegung der beiden Dienste stiegen ein paar Leute aus meinem Freundeskreis auf den Messaging-Dienst Telegram um – Threema kam nicht in Frage, denn das kostet ja etwas. Durchgesetzt hat sich Telegram aber nicht. Nach und nach wechselten die meisten wieder zu Whatsapp und auch ich deinstallierte Telegram nach kurzer Zeit von meinem Smartphone – ein Dienst, bei dem man kaum Freunde hat, hat einfach keinen Sinn.

Instagram ist das neue Facebook

Statt des Facebook-Chats nutzen wir Whatsapp, die Timeline ersetzt Instagram. Warum, hat Watts bei Medium perfekt beschrieben. Der Fokus des sozialen Netzwerks liegt auf den geteilten Inhalten der Nutzer, denen ich folge. Ich bekomme das zu sehen, was mich interessiert. Der Vorteil von Instagram liegt darin, dass es eben nur ein Foto-Sharing-Dienst ist. Es ist nicht mit allen möglichen Funktionen überladen, die eh keiner nutzt. Anders als Facebook versucht es nicht, außer einem sozialen Netzwerk auch noch Kalender, Notizbuch und Spieleplattform zu sein.

Ich fühle mich bei Instagram auch nicht so zugespammt wie bei Facebook. Da in der Bildbeschreibung keine Links gesetzt werden können, bleibe ich von Listicles und „Geschichten, die mich schockieren werden“, aber auch von Werbelinks verschont. Sollte Instagram das ändern, würden viele den Dienst, wie auch Facebook, nicht mehr nutzen.

Die meisten meiner Kontakte teilen ein-, zwei-, vielleicht auch dreimal täglich ein Bild oder Video – der Feed ist dadurch viel aufgeräumter. Einen Algorithmus, der mir Inhalte vorschlägt, die mir gefallen könnten, gibt es ebenfalls nicht. Auch wird mehr Wert auf das Aussehen des Bildes gelegt. Ja, liebe Fotografen, meistens werden nur die Instagram-Hipster-Filter auf das Bild gelegt, trotzdem sieht das besser aus als die meisten Bilder, die früher auf Facebook gepostet wurden.

Die Restmülltonne der sozialen Netzwerke ist Snapchat. Hier landet alles, was wir nicht auf einer der anderen Plattformen posten möchten: lustige Bilder oder Videos von uns selbst zum Beispiel, die uns ein wenig peinlich sind. Außerdem können wir vor dem Versenden der Bilder einstellen, wie lange der Inhalt auf dem Smartphone des anderen angezeigt wird, bevor er sich selbst zerstört.

Eine sehr coole Funktion ist auch die Möglichkeit, eine Tagesstory zu erstellen. So können wir Freunde, die etwa gerade ein Auslandsjahr machen, an unserem Alltag teilhaben lassen, indem wir regelmäßig Dinge fotografieren und sie unserer Tagesstory hinzufügen. Das wirkt weniger selbstinszenierend als etwa auf Instagram.

 

Twitter versteht niemand, Xing braucht keiner und Google+ ist Google+

 In der Schule haben uns schon öfter Berufsberater der Arbeitsagentur versucht einzureden, dass wir uns unbedingt bei LinkedIn und Xing anmelden sollen. Aber wozu? Das braucht ihr im Berufsleben, hieß es. Einen Sinn darin sehen wir aber nicht, als Schüler und baldige Studenten ein soziales Netzwerk zu nutzen, das sich vor allem an Berufstätige richtet. Nach der Anmeldung und dem Ausfüllen des Profils hat es wohl niemand ein zweites Mal verwendet. Ok, das stimmt nicht ganz: Ein einziges Mal habe ich es bisher genutzt, um mit jemandem für meine Recherchen in Kontakt zu kommen.

Ich mag Twitter!

Auch Twitter ist so eine Sache: Das Prinzip dahinter verstehen die wenigsten in meinem Alter, das ist hier nicht anders als offenbar in den USA. Meine Freunde können nicht nachvollziehen, warum Twitter besser als andere Dienste ist, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Aber genau hier liegt der Denkfehler, denn bei Twitter folgt man eher selten seinen tatsächlichen Freunden, sondern Fremden, die in irgendeiner Weise relevante Aussagen in einen 140 Zeichen langen Tweet quetschen.

Wer sich mit Fremden über seine Interessen austauschen möchte, nutzt Tumblr: Es ist der einfachste Weg, ein eigenes Blog zu führen, und bietet mehr Möglichkeiten als Twitter. Hauptsächlich schreiben Freundinnen von mir ihre Gedanken über Mode, Bücher, Musik und Filme auf. Ob ihr Blog letztendlich gelesen wird, ist den meisten egal. Es ist ihnen sogar lieber, wenn die wenigsten in ihrem Umfeld von dem Blog wissen. Einfach, weil sie bei Tumblr auch sehr persönliche Inhalte teilen – wie in einem Tagebuch.

Für mich ist Twitter aber die bessere Alternative zu Tumblr: Es hat sich zu dem Dienst entwickelt, den ich am häufigsten nutze – allerdings weniger, um mich mit anderen auszutauschen. Twitter hat mit der Zeit meinen News-Feed ersetzt. Dank der Listenfunktion kann ich Nutzer sortieren, denen ich folge, und habe den für mich interessanten Inhalt schnell verfügbar. So wie ich nutzen aber die wenigsten Jugendlichen Twitter.

Die meisten nutzen es, um mit ihren Youtube-Stars, Lieblingsschauspielern oder -musikern in Verbindung zu kommen. Denn wenn man auf einem der sozialen Netzwerke eine Antwort von einem dieser Promis bekommt, dann auf Twitter.

Ach ja, Google+ …

Ach, Google+ hätte ich fast vergessen. Das sagt schon einiges darüber aus, was uns das Netzwerk bedeutet. Google+ haben die meisten Jugendlichen eigentlich nur, weil sie auf Youtube unterwegs sind und kommentieren. Oder weil sie ein G-Mail-Konto haben. Das war ja einige Zeit fest mit einem Google+-Konto verbunden.

Es gibt also doch noch ein vermeintlich großes soziales Netzwerk, das für Jugendliche noch weniger Relevanz besitzt als Facebook.

Sebastian Wochnik ist 17 Jahre alt und arbeitet seit mehreren Jahren bei Golem.de. Begonnen hat er mit einem Schülerpraktikum, jetzt schreibt er neben der Schule für Golem.de vor allem über mobile Geräte.

Quelle: Golem.de

The Pirate Bay ist offline

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Die Website von The Pirate Bay und andere Torrent-Websites sind seit dem 9. Dezember 2014 offline. Die schwedische Polizei soll bei einer Razzia im Großraum Stockholm Server und weitere Technik beschlagnahmt haben.

Seit Jahren wird jede Störung des Serverbetriebs des Torrent-Indexierers The Pirate Bay von den Nutzern mit Sorge betrachtet. Als am 9. Dezember 2014 die Website nicht mehr erreichbar war, fragten sich viele, ob dies ein Serverproblem sei oder ein Zugriff der Behörden stattgefunden habe. Nach Informationen der Website Torrentfreak hat die schwedische Polizei ein Rechenzentrum im Großraum Stockholms durchsucht. Das soll der schwedische Polizeikoordinator für Urheberrechtsverletzungen, Paul Pintér, mitgeteilt haben. Auch die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet davon.

Bei der Razzia sollen Server beschlagnahmt worden sein. Zur gleichen Zeit sollen The Pirate Bay und andere Tracker-Websites wie EZTV, Zoink Torrage, Istole und das Pirate-Bay-Forum Suprbay.org sowie Pastebay.net und Bayimg.com offline gegangen sein.

Torrentfreak berichtet, dass die Polizei ein Rechenzentrum im schwedischen Nacka durchsucht habe, das in einem Berg gebaut wurde. Dabei könnte es sich um das Rechenzentrum Nacka Station der Firma Portlane gehandelt haben.

Die schwedische Tageszeitung Metro meldet, dass der auf Urheberrechtsverletzungen spezialisierte Sonderstaatsanwalt Fredrik Ingblad die Aktion geleitet habe. Bei der Durchsuchung, die von morgens bis nachmittags lief, sollen Polizisten und Forensikexperten anwesend gewesen sein. Wie viele Server beschlagnahmt wurden, gab die Polizei nicht bekannt. Nach Informationen von Torrentfreak soll eine Person vorläufig festgenommen worden sein. Die schwedische Organisation Rights Alliance teilt auf ihrer Website mit, dass sie die Strafanzeige erstattet habe, die zur Durchsuchung führte. Die Rights Alliance versucht, Urheberrechtsverletzungen aufzudecken.

Ein offizielles Statement von The Pirate Bay gibt es noch nicht.

 

Quelle : Golem.de

Routerzwang abschaffen

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Ministerium legt Gesetzentwurf noch im Dezember vor

Noch in diesem Jahr will das Wirtschaftsministerium den Gesetzentwurf zur Abschaffung des Routerzwangs vorlegen. Wegen Übergangsfristen dürfte die Umsetzung erst in der zweiten Hälfte 2015 greifen.

Das Bundeswirtschaftsministerium will seine Pläne zur Abschaffung des Routerzwangs noch in diesem Jahr vorlegen. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde im Dezember in die Ressortabstimmung gehen und anschließend zur Kommentierung veröffentlicht, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen in Berlin. Dem Entwurf zufolge „ist der Zugang zum öffentlichen Telekommunikationsnetz als passiver Netzabschlusspunkt auszugestalten“, wie aus einem Positionspapier des Ministeriums hervorgeht, das Golem.de vorliegt. Der Netzabschlusspunkt darf demnach „nicht auf eine von den Netzbetreibern beliebig zu definierende Schnittstelle in einem zusätzlichen Gerät verlagert werden“.

Verbraucher sollen dem Gesetzentwurf zufolge ihre Router „direkt oder indirekt an den Netzabschlusspunkt und damit an das öffentliche Telekommunikationsnetz anschließen“. Zu diesem Zweck soll das Telekommunikationsgesetz (TKG) geändert werden. Durch ergänzende Änderungen im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) will die Regierung sicherstellen, dass alle Arten von Endgeräten, und damit auch Kabelmodems, von der Liberalisierung erfasst sind.

Um vor allem den Kabelnetzbetreibern die Umstellung zu ermöglichen, ist in dem Entwurf eine Übergangsfrist von sechs Monaten vorgesehen. Außerdem muss das Gesetz noch auf europäischer Ebene notifiziert werden.

Die schwarz-rote Koalition hatte im Koalitionsvertrag einen Routerzwang für Nutzer abgelehnt. Nachdem zunächst eine entsprechende Verordnung geplant worden war, sprach sich das Ministerium im Oktober schließlich für eine Gesetzesänderung aus.

 

Quelle : Golem.de

The Force Awakens im ersten Teaser

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Disney hat einen ersten 88-sekündigen Teaser zu Star Wars VII veröffentlicht. Unter anderem gibt er erste Eindrücke von neuen Lichtschwertern, altbekannten Raumschiffen und mehr Bass in der Titelmelodie.

Am 18. Dezember 2015 soll Star Wars VII – The Force Awakens in den Kinos zu sehen sein. Heute sind die ersten bewegten Bilder in Form eines Teasers von Disney veröffentlicht worden.

 

Der Teaser, der etwas über eine Minute lang ist, zeigt thematisch viel Altbekanntes, vor allem X-Wing, Tie-Fighter und den Millennium Falcon, aber noch keine altbekannten Schauspieler. Gastauftritte des Trios aus Star Wars IV-VI gelten aber als sicher. Mark Hamill (63) als Luke Skywalker, Carrie Fisher (59) als Leia Organa und Harrison Ford (72) als Han Solo sind laut Serienschöpfer George Lucas im besten Alter, um nun ihre 30 Jahre älteren Figuren erneut zu spielen.

 

Steam ändert Regeln

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Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

Mit dem System Steam Trade können nicht nur Gegenstände aus Spielen gehandelt werden, sondern auch ganze Titel. Da Steam-Betreiber Valve dabei wohl oft betrogen wurde, gibt es nun neue Vorschriften: Nur ein Spiel, das eine bestimmte Zeit beim Käufer blieb, kann weitergetauscht werden.

Mit einem Beitrag in der Steam-Community weist Valve auf neue Regeln für den Handel mit Steam Gifts hin. Die Änderungen betreffen den Mechanismus, der auf Spiele angewandt wird, die als Geschenk gekauft werden. Bei einem solchen Kauf wird ein Spiel nicht aktiviert, sondern nur bezahlt. Der eigentliche Empfänger, also der Beschenkte, erhält dann eine E-Mail mit dem Design einer Geschenkkarte und kann das Spiel aktivieren. Ab dann ist es dauerhaft an den Account des Empfängers gebunden und verschwindet aus der Steam-Bibliothek des Käufers. Ein System zum Handel mit bereits genutzten Spielen stellt Steam Trade also weiterhin nicht dar.

Mittels Steam Trade konnten aber auch bereits verschenkte, aber nicht aktivierte Spiele weitergetauscht werden. Das nutzten Betrüger offenbar dazu, um sich andere Spiele oder In-Game-Gegenstände zu verschaffen, indem sie zum Verschenken vorgesehene Spiele gegen andere Dinge tauschten. Die Zahlungsmöglichkeiten des Accounts waren jedoch gefälscht, was ein Tauschpartner nicht erkennen konnte.

Valves Erklärung sorgt für Verwirrung

Deshalb müssen ab jetzt Spiele – und nur diese, nicht Gegenstände – die mittels Steam Trade getauscht werden sollen, sich vorher mindestens 30 Tage im Inventar des ursprünglichen Käufers befinden. Auch schon vor Ablauf dieser Frist können sie einem anderen Nutzer geschenkt werden. Für ehrliche Spiele-Verschenker ändert sich also nichts.

Valve weist darauf hin, dass man vor allem die Beschenkten schützen möchte, die wegen „Problemen mit der Zahlungsmethode“ des Käufers später vor einem deaktivierten Spiel sitzen. Da die neuen Regeln durch die sehr knappe Erklärung von Valve nicht sofort sinnvoll erscheinen, hat sich unter der Ankündigung eine über 1.200 Beiträge lange Diskussion entwickelt. Vermutlich hätte Valve an dieser Stelle direkt auf seine FAQ zu Steam Gifts verweisen sollen, welche genauer beschreibt, was es mit den geschenkten Spielen auf sich hat.