Star Wars: The Force Awakens Trailer

1

Star Wars: The Force Awakens – Der erste Trailer kommt noch in dieser Woche

Jetzt ist es offiziell: Regisseur JJ Abrams bestätigte, dass der erste Trailer zum Kinofilm Star Wars: The Force Awakens an diesem Wochenende in ausgewählten Kinos in den USA zu sehen sein wird.

Es wurde viel spekuliert und die Fans sind schon ganz heiß, doch jetzt steht offiziell fest: Der erste Trailer zum kommenden Kinofilm Star Wars: The Force Awakens wird an diesem Wochenende in ausgewählten Kinos in den USA gezeigt.

Der Star-Wars-Trailer im Kino

Vor allem, aber nicht ausschließlich, wird der Trailer in Lichtspielhäusern der US-Kino-Kette Regal Entertainment gezeigt. Aber auch andere Kinos werden die ersten Szenen aus dem neuen Star-Wars-Film präsentieren. Der Trailer wird aber vorerst nur an diesem Wochenende in den Kinos zu sehen sein.

Wie es anschließend weitergeht, ist noch nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass der Trailer auch kurz darauf offiziell im Internet auftauchen wird, da Disney es sicher vermeiden will, dass abgefilmte Trailer mit schlechter Qualität auf Videoportalen wie Youtube gezeigt werden. Zudem soll der Trailer auch dem Kinofilm Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere beigefügt werden und während Folgen der TV-Serie Star Wars: Rebels im Fernsehen zu sehen sein.

Die Bestätigung über den Termin des Trailers kam von Regisseur JJ Abrams selbst, der einen Schrieb über Twitter veröffentlichte, in dem er den 88 Sekunden langen Trailer ankündigte und den Fans ein schönes Thanksgiving-Fest wünschte. Was genau gezeigt wird, ist noch nicht offiziell bekannt. Gerüchte sprechen von kurzen Szenen, welche die neuen Helden und den neuen Bösewicht sowie das Raumschiff Millennium Falke zeigen sollen.

Es ist nicht bekannt, ob und wann der Trailer auch in deutschen Kinos gezeigt wird. Momentan steht auch noch kein offizieller deutscher Untertitel für Episode VII der Star-Wars-Reihe fest.

Star-Wars-Fans in den USA bekommen also ab Freitag, den 28. November bis Sonntag, den 30. November die Gelegenheit, sich erste Szenen aus Star Wars: The Force Awakens anzusehen.

Quelle: Gulli

 

ELITE: DANGEROUS Release-Termin

2

ELITE: DANGEROUS

Release-Termin der Weltraum-Simulation bekanntgegeben

Elite: Dangerous nähert sich der Fertigstellung. Wie Frontier Developments‘ Studio-Chef David Braben bekanntgab, werde die Weltraum-Simulation am 16. Dezember dieses Jahres, also in rund einem Monat erscheinen. Derzeit ist die dritte Beta-Fassung von Elite: Dangerous verfügbar.

Entwickler Frontier Developments hat den Release-Termin von Elite: Dangerous bekanntgegeben. Im Gespräch mit Eurogamer teilte Studio-Chef David Braben mit, die Weltraum-Simulation werde in der finalen Version am 16. Dezember 2014 veröffentlicht. Derzeit befindet sich Elite: Dangerous in der dritten Etappe der Beta-Version.

Elite: Dangerous wurde im Januar vergangenen Jahres erfolgreich via Kickstarter finanziert. Bereits seit der Alpha-Phase haben Genre-Fans die Möglichkeit, sich via Vorbestellung in die Early-Access-Fassung einzukaufen. Auf der offiziellen Website des Spiels kann Elite: Dangerous bereits zum Preis von 60 Euro erworben werden – sofortiger Beta-Zugang inklusive.

 

 

Far Cry 4: Raubkopierer enttarnen sich selbst

11

Nach der Veröffentlichung des Ego-Shooters Far Cry 4 für PC haben Ubisoft zahlreiche Beschwerden erreicht, dass der FOV-Slider nicht in den Optionen auftauchen würde. Auf Twitter schaffte der Creative Director des Spiels nun Klarheit: Wird der FOV-Slider nicht angezeigt, ist das Spiel illegal heruntergeladen worden. Ein manueller Fix behebt das Problem jedoch.

Absicht oder Zufall? Der FOV-Slider in den Optionen zu Ubisofts neuem Ego-Shooter Far Cry 4 ist erst mit dem Day-1-Patch nachträglich eingebaut worden. Entsprechend fehlt die Einstellung im Spiel, wenn der Käufer nicht die aktuelle Version nutzt – oder das Spiel illegal heruntergeladen wurde. Ob das Entwickler-Team bewusst diese kleine Falle stellte oder es schlicht (un)glückliche Umstände waren, ist nicht bekannt. Auf Twitter kommentierte Alex Hutchinson, Creative Director des Far-Cry-4-Projekts, dass alle PC-Spieler, die sich online über das Fehlen des FOV-Sliders beschweren, eine raubkopierte Version nutzen. Legitime Nutzer des Spiels hätten bei der Erstinstallation automatisch den Day-1-Patch heruntergeladen und würden daher nicht mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Die FileSharing-Community lässt sich jedoch weder so leicht unterkriegen noch anprangern. Ubisoft hatte der Gaming-Presse im Vorfeld der Veröffentlichung gezielt Review-Exemplare vorenthalten, so dass es für potenzielle Käufer schwierig war, sich ein objektives Bild von der Qualität des Spiels zu machen. Eine Demo gab es ebenfalls nicht. Daher entschlossen sich offenbar eine ganze Reihe PC-Spieler, die „große Demo“ (sprich das ganze Spiel), illegal herunterzuladen, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Wer aus unerfindlichen Gründen den Day-1-Patch nicht herunterladen konnte oder die „erweiterte Demo“ mit FOV-Slider testen möchte, bevor eine originale Kopie erworben wird, kann sich dennoch behelfen. Selbstverständlich geben wir hier nur Informationen wieder und möchten niemanden dazu anhalten, sich wissentlich oder unwissentlich strafbar zu machen.

FOV-Slider in Far Cry 4: Manueller Fix über .xml-Datei

Unter Meine Dokumente > Meine Spiele > Far Cry 4 findet sich das Spieler-Profil als .xml-Datei. Über die manuelle Änderung des Eintrags „FOV Scaling“, in einigen Fällen heißt das Feld „FOVScaleOption“, kann das Sichtfeld (Field of View, FOV) so auch manuell konfiguriert werden. Credit für diesen Fix geht an den Nutzer /u/Konqueror auf der Social-News-Plattform Reddit. Nutzerberichten zufolge fängt das Spiel jedoch teilweise massiv an herumzuspinnen, wenn der Spieler in ein Fahrzeug steigt.

Ubisoft ist in den vergangenen Wochen massiv für das Marketing rund um Far Cry 4 und Assassins Creed Unity angefeindet worden. Besonders bei PC-Spielern machte sich das französische Unternehmen keine Freunde. Schlechte PC-Ports (Watch_Dogs), unqualifizierte Aussagen zu Bildraten und Auflösung sowie der wenig diplomatische Umgang mit der Gaming-Presse sorgten für allerlei Furore. Grund genug für den Berliner YouTuber David Hain die Frage aufzuwerfen, ob Ubisoft schlimmer als Electronic Arts sei.

 

Quelle : gulli.com

 

Mozilla: Partnerschaft mit Yahoo für Default-Suchmaschine in Firefox

10

Vorerst in den USA, mit Aussicht auf Übertragung in andere Länder, wird Yahoo die Default-Suchmaschine in Firefox. Die strategische Partnerschaft kann einschneidende Veränderungen für den Browser und die Finanzierung der Mozilla-Aktivitäten bringen.

Wenn von einer „strategischen Partnerschaft“ die Rede ist, steht dahinter oft nicht allzu viel als unverbindliche Absichtserklärungen. Was Yahoo und die Mozilla Foundation vereinbart haben, kann aber eine einschneidende Änderung für den Webbrowser Firefox und die Finanzierung seiner Entwicklung bedeuten:

Yahoo wird künftig statt Google die voreingestellte Suchmaschine in Firefox sein. Zunächst gilt diese Vereinbarung, die sowohl die mobile als auch die Desktop-Version des Webbrowsers betrifft, allerdings nur in den USA. Laut den beiden neuen Partnern stellt die Vereinbarung aber auch Rahmenbedingungen bereit, um zukünftige Integrationsvorhaben und Vertriebsaktivitäten zu untersuchen, auch in anderen Ländern als den USA.

Langfristiger Fahrplan

Yahoo-Chefin Marissa Mayer erklärte in Ergänzung zu der offiziellen Vereinbarung dieser „strategischen Partnerschaft“, es gebe einen langfristigen Fahrplan für die internationale Zusammenarbeit. Es sei die bedeutendste Partnerschaft, die Yahoo in den vergangenen fünf Jahren eingegangen sei. Mozilla-Chef Chris Beard betonte, Firefox-User könnten weiterhin Google als bevorzugte Searchengine einstellen, wenn sie das wollten. Die Partnerschaft mit Google als Default-Suchmaschine habe seit 2004 bestanden, dieses Jahr, angesichts des Auslaufens bestehender Verträge, sei nun Gelegenheit gewesen, die eigene Suchmaschinen-Strategie zu überprüfen.

Um die Partnerschaft bei Firefox zu untermauern, will Yahoo sogar eine überarbeitete Suchfunktion veröffentlichen, die aus den Erfahrungen des Mozilla-Teams gespeist sei und ein klares, modernes Interface biete. Firefox-User in den USA werden diese neue Schnittstelle ab Dezember zu sehen bekommen, andere Yahoo-Nutzer ab dem Frühjahr 2015.

Weitere Aussichten

Die Verträge über die Partnerschaft von Mozilla mit Yahoo laufen erst einmal über fünf Jahre. Die Verträge mit Google über die weltweite Platzierung als Default-Suchmaschine in Firefox sind laut Beard zwar nicht verlängert worden, vorerst bleibe Google aber in Ländern außerhalb der USA die voreingestellte Searchengine – mit zwei Ausnahmen: In Russland wird dies Yandex Search, in China bleibt es wie zuvor Baidu.

Für Mozilla ist es eine einschneidende Veränderung: In den vergangenen Jahren kam ein Großteil der Erlöse der Firefox-Macher aus der Kooperation mit Google. Im Jahr 2012 beispielsweise erhielt die Mozilla Foundation rund 280 Millionen Dollar von Google im Rahmen der bestehenden Verträge. Details zu den finanziellen Bedingungen der Partnerschaft zwischen Yahoo und Mozilla gaben die beiden Beteiligten allerdings bislang nicht bekannt.

Quelle: Heise.de

Microsoft schließt den Nokia Store

3Bald gibt es keinen Nokia Store mehr. Das gilt für alle Nokia-Mobiltelefone ohne Windows Phone. Zwar ist mit Operas Appstore eine Alternative geplant, allerdings mit einer erheblichen Einschränkung.

Bis Mitte 2015 will Microsoft den bisherigen Nokia Store komplett einstellen. Als Ersatz wird es künftig einen Appstore von Opera geben, eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen unterzeichnet. Die Änderung gilt für alle Nokia-Mobiltelefone ohne Windows Phone. Neben den Einfachhandys von Nokia sind das die Modelle der Asha-Reihe, alle Symbian-Smartphones und auch die Android-Geräte der Nokia-X-Modellreihe.

Der Wechsel soll im ersten Quartal 2015 beginnen und dann bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Wer also dann auf einem der genannten Nokia-Mobiltelefone Apps oder Spiele installieren möchte, muss sich mit einem neuen Konto in Operas Mobile Store anmelden. Der Store führt unter anderem Apps für Android sowie Symbian und Java-Applets für Mobiltelefone.

Wechsel bringt Nachteile für Nutzer und Entwickler

Opera und Microsoft werden demnach keine Übertragung der Daten vornehmen. Das ist sowohl für Nutzer als auch für Entwickler mit entsprechenden Nachteilen verbunden.

Wer also im Nokia Store eine App gekauft hat, muss diese erneut bezahlen, wenn er sie über Operas Mobile Store installieren möchte. Das setzt aber voraus, dass es die App überhaupt in Operas Angebot gibt. Das ist das zweite große Problem: App-Entwickler müssen ihre Produkte bei Opera neu einreichen, was mit einem entsprechenden Aufwand verbunden ist. Es ist unklar, ob alle Entwickler hier mitziehen. Es besteht daher das Risiko, dass viele Apps mit dem Store-Wechsel ganz verschwinden.

Microsoft räumt auf

Nachdem Microsoft Nokias Mobiltelefonsparte übernommen hat, räumt der neue Besitzer gehörig auf. So wurde im August 2014 Nokias Xpress Browser eingestellt und durch Operas Minibrowser ersetzt. Künftige Microsoft-Mobiltelefone ohne Windows Phone werden also keinen Xpress Browser mehr haben. Mit der Einstellung des Nokia Store wird ein weiterer, nicht zum Windows-Phone-Ökosystem gehörender Bereich eingestellt.

Das Signal ist sehr deutlich: Microsoft hat Nokias Mobiltelefonsparte vor allem für den Verkauf von Windows-Phone-Smartphones übernommen. Die übrigen Mobiltelefon-Bereiche erhalten deutlich weniger Unterstützung.

 

Quelle: Golem.de

World of Warcraft bei mehr als zehn Millionen Abonnenten

2
Dank Warlords of Draenor hat „WoW“ wieder mehr als zehn Millionen Abonnenten, so Blizzard. Als Entschädigung für die Probleme beim Start der Erweiterung gibt es eine Gutschrift über fünf kostenfreie Spieltage.

Rund 3,3 Millionen Exemplare von Warlords of Draenor hat Blizzard in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung der Erweiterung am 13. November 2014 abgesetzt, so der Hersteller selbst. Damit erreicht Draenor durchaus eine ähnliche Menge an Verkäufen wie frühere Erweiterungen – die letzte, Mists of Pandaria, hatte sogar innerhalb einer Woche „nur“ 2,7 Millionen geschafft.

World of Warcraft selbst hat durch den starken Absatz der Erweiterung laut Blizzard nun wieder über 10 Millionen Abonnenten weltweit – zuletzt war die Zahl der Kunden auf einen Tiefststand von rund 6,8 Millionen gefallen.

Für Blizzard wird es nun spannend sein zu sehen, wie lange die Kundschaft online bleibt. In den vergangenen Jahren hatten viele Spieler nach dem Fertigspielen der Erweiterung ihr Abo rasch wieder gekündigt, weil sie in Azeroth dann zu wenig interessante Aufgaben zu erledigen hatten.

Als Ausgleich für die Wartezeiten und die nicht erreichbaren Server nach dem Start von Warlords of Draenor schreibt Blizzard den Spielern fünf Tage Abozeit gut. Mit einigen Inhalten, vor allem den Garnisonen, gibt es allerdings weiterhin kleinere Probleme.

 

Forscher entdecken neue subatomare Teilchen

1
Forscherglück im Doppelpack: Gleich zwei neue subatomare Teilchen haben Wissenschaftler am Kernforschungsinstitut Cern in der Schweiz gefunden.

Forscher am Kernforschungszentrum Cern in Genf haben zwei neue subatomare Teilchen gefunden. Wie die Technik- und Wissenschaftsseite CBC News meldet, sind die im Teilchenbeschleuniger beobachteten subatomaren Partikel bereits 2009 von einem kanadischen Forscher vorhergesagt worden.

Bei den entdeckten Teilchen handelt es sich um Baryonen. Diese enthalten deutlich schwerere Quarks als „gewöhnliche“ Kernbausteine und könnten daher erst bei hoher Energie im Beschleuniger beobachtet werden, schreibt die NZZ zu dem Fund. Steven Blusk von der Universität Syracuse in New York reagierte begeistert. „In der Teilchenphysik entdeckt man nicht jeden Tag etwas Neues, deshalb ist das schon sehr aufregend für uns“, sagte er gegenüber CBC. Die Ergebnisse werden in den „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Vorhergesagte Teilchen

Der Teilchenphysiker Randy Lewis aus Kanada hatte die Teilchen mit der Bezeichnung Xi_b‘- und Xi_b*- bereits 2009 auf der Basis der Quantenchromodynamik vorhergesagt. Das ist ein wichtiger Teil des Standardmodells der Elementarteilchenphysik. Die Quantenchromodynamik beschreibt Quarks und Gluonen, die fundamentalen Bausteine der Atomkerne, und die Kräfte zwischen ihnen.

Beobachtet werden konnten sie bisher allerdings nicht. Die neuen Teilchen lassen sich ohnehin nicht direkt nachweisen: Sie zerfallen im Bruchteil einer Sekunde in fünf kleinere Teilchen. Das Experiment LHCb erfasst nur den Impuls und die Masse dieser kleineren Teilchen.

Forscher suchten gezielt

Die Forscher schlossen daraus auf die beiden Baryonen. Allerdings hatten sie auch nach genau diesen subatomaren Teilchen gesucht. „Wir hatten guten Grund zu glauben, dass sie existieren“, sagte Blusk CBC.

Die Baryonen bestehen beide aus den gleichen Bausteinen: einem Bottom-Quark, einem Strange-Quark und einem Down-Quark. Wegen des schweren Bottom-Quarks ist ihre Masse etwas sechs Mal so groß wie die eines Protons. Trotz gleicher Bestandteile haben die Baryonen nicht die gleiche Masse. Das liegt am Spin der Quarks: Bei Xi_b‘- ist der Spin der beiden leichten Quarks entgegengesetzt, beim Xi_b*- gleich. Das macht Xi_b*- etwas schwerer.

Der LHC wird gewartet

Die analysierten Daten stammen aus vergangenen Jahren. Derzeit wird der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) gewartet und aufgerüstet, um ihn mit der vollen Energie zu betreiben. Im Frühjahr 2015 werden wieder Teilchen beschleunigt.

Im Juli 2012 hatten Forscher verkündet, sie hätten am LHC des Cern möglicherweise das Higgs-Teilchen gefunden. Nachdem sich die Hinweise darauf verdichteten, wurden vergangene Woche jedoch Zweifel daran laut. Laut einer dänischen Forschergruppe seien die Ergebnisse nicht so klar, wie Wissenschaftler des Cern sie dargestellt hätten.

Quelle : Golem.de

Chinas Supercomputer bleibt vorerst unschlagbar

Zum vierten Mal in Folge ist Tianhe-2 der schnellste Rechner der Welt. Auch sonst hat sich auf den vorderen Plätzen in der neuen Liste der Supercomputer wenig getan, US-Wissenschaftler sehen dennoch einen bedrohlichen Trend.

Supercomputer werden immer langsamer schneller – dieses Paradoxon geht aus der neuen Top500-Liste hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Während von 1994 bis 2008 die Gesamtrechenleistung der 500 schnellsten Computer der Welt jährlich um rund 90 Prozent stieg, ist dieser Zuwachs nun bei 55 Prozent angelangt. Das viel beschworene Ende von Moore’s Law macht das Top500-Konsortium dafür aber nicht verantwortlich.

Vielmehr dominieren immer mehr sehr große Systeme die Liste, die Rechenleistung konzentriert sich also auf wenige Anlagen. Gab es vor sechs Monaten bei der letzten Ausgabe der Zusammenstellung nur 37 Rechner mit einer Linpack-Leistung von 1 Petaflops, so sind es nun 50. Und in den Top 10 gibt es gar nur eine Veränderung, nämlich einen neuen Rechner einer nicht genannten Regierungsbehörde der USA auf Platz 10. Solche Anlagen, über deren Verwendungszweck nur spekuliert werden kann, tauchen immer mal wieder auf, zuletzt auch vor einem halben Jahr ebenfalls auf Platz 10. Damit gibt es nun unter den 20 schnellsten Rechnern gleich zwei der US-Geheimcomputer.

Ansonsten bleiben die Plätze eins bis neun unverändert: Der chinesische Tianhe-2 ist mit 33,86 Petaflops immer noch der Schnellste, schon der zweitplatzierte Rechner, Titan aus den USA, ist mit 17,59 Petaflops nur gut halb so fix. Die schnellste europäische Maschine bleibt der vor einem Jahr gemeldete Piz Daint aus der Schweiz mit 6,27 Petaflops auf Platz sechs. Deutschlands schnellster Rechner ist Juqueen am Jülicher Forschungszentrum, der 5,01 Petaflops erreicht und auf Platz acht landet. Erst auf Platz 14 befindet sich jetzt SuperMUC aus München mit 2,89 Petaflops, der frühestens 2016 einen Nachfolger mit einigen hundert Petaflops erhalten soll. Solche Werte sollen auch zwei neue US-Supercomputer erreichen, die bereits drei Tage vor der Veröffentlichung der neuen Liste angekündigt wurden. Das Energieministerium DOE will bis 2017 die Rechner Sierra und Summit fertigstellen, die rund 100 und 300 Petaflops erzielen sollen.

3

Wie der seit Jahrzehnten in Industrie, Wissenschaft und Militär aktive Supercomputerexperte Gary Johnson in einem Artikel mit dem Titel „The Big Iron Game“ schreibt, investieren vor allem China und Russland derzeit schneller in Großrechner, als das die USA tun. Die Vormachtstellung der Vereinigten Staaten bei der verfügbaren Rechenleistung pro Land könnte damit langfristig gebrochen werden.

China gehört nun zu wenigen Ländern, die 10 Prozent oder mehr der Gesamtrechenleistung zur Verfügung haben. Das haben bisher sonst nur die USA, Japan und Deutschland geschafft. Wirtschaftlich betrachtet bleiben die USA aber immer noch die Supercomputer-Supermacht, denn sowohl die Prozessoren als auch die gesamten Rechenanlagen stammen vor allem von US-Herstellern

 

HP, IBM und Intel sind die wichtigsten Hersteller

Zwei Drittel alles Supercomputer der Top500-Liste stammen von HP und IBM, die Unternehmen stellen 36 und 30,6 Prozent der Maschinen her. Bei IBM ist die an Lenovo verkaufte x86-Sparte noch nicht getrennt berücksichtigt. Noch größer ist die Überlegenheit eines einzelnen CPU-Herstellers, denn Intel-Prozessoren befinden sich in 85,8 Prozent aller gemeldeten Supercomputer. Vor allem bei den Top 10 der Liste werden sie aber zunehmend durch GPU-Beschleuniger ergänzt, diese finden sich in der Hälfte der Top-10-Rechner. Nur zwei davon arbeiten mit den Xeon-Phi-Karten von Intel – darunter aber auch Tianhe-2 -, in drei der Maschinen stecken Nvidia-GPUs.

Auffällig ist, dass vor allem die schnellsten Systeme mit Power-CPUs von IBM meist nicht mit GPUs versehen sind. IBM bleibt auch mit 8 Prozent Marktanteil zweitgrößter Prozessorlieferant für Supercomputer, dieser Wert hat sich im vergangenen halben Jahr nicht verändert. AMDs Marktanteil mit Opteron-CPUs bröckelt dagegen weiterhin. Sie finden sich nur noch in 5,2 Prozent der Maschinen, vor sechs Monaten waren es noch 6 Prozent. Nur noch 26 Rechner der Top500 arbeiten mit Opterons, darunter aber mit Titan der zweitschnellste Rechner.

IBM bietet die meiste Rechenleistung der Liste

Da IBM sowohl Rechner mit eigenen Prozessoren als auch CPUs von AMD und Intel anbietet, ist das Unternehmen bei der Betrachtung der gesamten Rechenleistung weiterhin der größte Anbieter. 28 Prozent der Kapazität der gesamten Top500 stammen von IBM. Der Supercomputer-Pionier Cray kommt auf 22 Prozent, HP auf 15,6 Prozent. Darauf folgt schon die chinesische Militärforschungsbehörde NUDT mit 12,7 Prozent. Dieser hohe Anteil kommt vor allem durch Tianhe-1 und Tianhe-2 zustande, die Platz 1 und 17 der Top500-Liste belegen.

An einer schnellen Vernetzung der einzelnen Nodes kommen Betreiber von Supercomputern nicht vorbei. Infiniband dient nun mit 225 Installationen in fast der Hälfte der Rechner dafür, der Anteil von Gigabit-Ethernet geht von 202 auf 187 Systeme zurück – vor allem, weil bei diesen Maschinen nun zunehmend 10-Gigabit-Ethernet verwendet wird.

Europa holt auf

Trotz Chinas anhaltend starker Position bei Supercomputern müssen sich die USA aber wohl noch einige Zeit nicht von ihrer Vormachtstellung im schnellen Rechnen verabschieden: 231 der Maschinen befinden sich in den Vereinigten Staaten. Die Macher der Liste sehen aber voraus, dass dieser Wert bald ein Allzeittief erreichen könnte. Dafür ist nicht China allein verantwortlich, denn dort ist die Zahl der Rechner mit 61 Rechnern von zuvor 76 sogar gefallen. In ganz Asien gibt es nun nur noch 120 der schnellsten Supercomputer.

Die zweitgrößte Region ist Europa, wo die Zahl der Anlagen von 116 auf 130 wuchs, damit wurde Asien nun wieder überholt. Die Rechner sind dabei zwischen den nach Supercomputerzahl größten Ländern Großbritannien, Frankreich und Deutschland fast gleich verteilt, dort stehen 30, 30 und 26 der Anlagen.

 

4

 

Zertifikate kostenlos und einfach

Eine neue, gemeinnützige Zertifizierungsstelle soll die Verbreitung von HTTPS-Verbindungen fördern. Beteiligt sind neben Mozilla und der EFF auch große Unternehmen wie Akamai und Cisco.

Mehrere Firmen und Organisationen wollen eine neue Zertifizierungsstelle gründen, die auf gemeinnütziger Basis kostenlose Zertifikate für HTTPS-Webseiten vergibt. Damit soll die Verbreitung von verschlüsselten Verbindungen gefördert werden. Die neue Zertifizierungsstelle, die den Namen Let’s encrypt trägt, wird unter anderem von Mozilla und der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) unterstützt. Auch der Content-Delivery-Netzwerk-Anbieter Akamai und Cisco sind beteiligt.

Gemeinnützige Organisation

Die EFF kämpft dafür, dass HTTPS zum Standard im Netz wird. Laut ihrer Einschätzung ist die Ausstellung von Zertifikaten eine der größten Hürden dabei. Diese kosten meist Geld, der Prozess zur Zertifikatserstellung ist oft kompliziert, und die Zertifikate laufen regelmäßig ab und müssen erneuert werden. Let’s encrypt will hier ansetzen. Die neue Zertifizierungsstelle soll von der gemeinnützigen Internet Security Research Group (SRG) getragen werden und Zertifikate kostenlos ausstellen. Vor allem aber soll der Prozess der Zertifikatserstellung einfacher werden.

Dafür sollen Tools geschaffen werden, mit denen die Verifizierung der Domains und die Zertifikatserstellung mit wenigen Befehlen gelingt. Weiterhin soll ein neues Protokoll namens ACME (Automated Certificate Management Environment) dafür sorgen, dass die Kommunikation zwischen Server und Zertifizierungsstelle automatisiert wird. Abgelaufene Zertifikate sollen dadurch automatisch ersetzt werden. Die neue Zertifizierungsstelle soll im kommenden Jahr starten und ab Sommer 2015 mit der Ausstellung von Zertifikaten beginnen.

Die neue Zertifizierungsstelle soll dabei möglichst transparent und offen arbeiten. Es soll ein öffentlich einsehbares Register aller ausgestellten und zurückgezogenen Zertifikate geben, das jeder einsehen kann. Weiterhin soll die verwendete Software „so weit wie möglich“ als Open Source zur Verfügung gestellt werden. Das dürfte das einzige an der Ankündigung sein, das manchen Bauchschmerzen bereiten wird, denn es ist nicht ganz klar, bei welchen Teilen der Software eine Veröffentlichung nicht möglich sein soll.

Cacert hatte ähnliches Ziel

Let’s encrypt ist nicht der erste Versuch, eine Zertifizierungsstelle auf gemeinnütziger Basis zu starten. Es gibt bereits das Projekt Cacert. Im Moment gibt es aber offenbar keine Pläne einer Kooperation zwischen Cacert und Let’s encrypt. Cacert ist es nie gelungen, die Voraussetzungen für eine Aufnahme seines Root-Zertifikats in die Browser zu schaffen. Damit ist die Nutzung von Cacert-Zertifikaten bis heute nur von begrenztem Nutzen. Zuletzt war es um das Projekt ruhiger geworden.

Kostenlose Zertifikate können Anwender schon bei StartSSL erhalten, doch dahinter steht kein gemeinnütziges Projekt, sondern eine kommerzielle Firma. StartSSL verdient sein Geld damit, Wildcard- und Extended-Validation-Zertifikate kostenpflichtig zu verkaufen.

Generell gibt es einige grundsätzliche Kritikpunkte am System der TLS-Zertifizierungsstellen. Es gibt davon Hunderte, die alle für beliebige Domains Zertifikate ausstellen können. In der Vergangenheit kam es häufig zum Missbrauch von Zertifikaten. Viele der Probleme des bestehenden Systems lassen sich aber durch neue Technologien wie den HTTP-Public-Key-Pinning-Header oder das von Google entwickelte Certificate-Transparency-System lösen.

Quelle : golem.de