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Holodeck-Zeitalter mit einer autarken Datenbrille

Microsoft arbeitet an einer Datenbrille, die auf Windows 10 basiert. Anwender können um ihre vergleichsweise aufwendig gerenderten Objekte herumgehen, sie anfassen, manipulieren und anschließend an einen 3D-Drucker senden. Außerdem soll die Brille bei der Nasa zum Einsatz kommen.

Microsofts Hololens ist eine transparente Datenbrille, mit der Microsoft Augmented Reality einen großen Schritt voranbringen will. Dazu hat das Unternehmen eine komplett autarke Lösung entwickelt, die aber nicht einfach einem Google Glass entspricht. Hololens ist anderen Augmented-Reality-Lösungen deutlich überlegen. Epson hat etwa Anfang 2014 eine AR-Brille vorgestellt, die jedoch nicht die Leistungsfähigkeit der Hololens besitzt. Die Darstellung von volumetrischen Inhalten, um die der Anwender herumgehen kann, gelingt Epson beispielsweise nicht.

 

 

Microsoft hat noch keine Details zur Hardware veröffentlicht. Die Brille besteht aus transparenten Gläsern, auf denen Inhalte angezeigt werden. Neben einer CPU und einer GPU steckt in dem Gerät eine Holographic Processing Unit (HPU) genannte Einheit, die die Augmented-Reality-Inhalte beschleunigen soll. Für die bessere Einordnung im Ton soll zudem Raumklang unterstützt werden. Microsoft nennt die Datenbrille auch einen Holographic Computer. Allerdings arbeitet nicht nur Microsoft an so einem System. Von Magic Leap sind Patente bekannt, die Ähnliches in Hardware ermöglichen.

Die Hololens von Microsoft unterstützt Gesten. Für die Bedienung zeigt der Anwender einfach auf virtuelle Schaltflächen, die auf den transparenten Displays eingeblendet werden. Das geht auch mit Anwendungen. Für die Entwicklung von 3D-Objekten gibt es ein Programm namens Holostudio. Das Programm unterstützt direkt 3D-Drucker. Mit Holostudio kann der Anwender diverse Bauteile aufnehmen und mit den Händen zusammenbauen. Holostudio versteht auch Spracheingaben. Microsoft demonstrierte das live. Während der Konstruktion kann der Anwender um seine virtuellen Gegenstände herumgehen.

 

 

Hochprofessionelle Anwendungen und Minecraft

Microsoft arbeitet für Hololens mit dem JPL (Jet Propulsion Laboratory) der Nasa zusammen. Ziel ist es, in der Raumfahrt damit zu arbeiten, ohne beispielsweise direkt mit Personal zu einem Planeten zu fliegen. Planetare Fahrzeuge können direkt gesteuert und inspiziert werden. Noch in diesem Sommer sollen erste Rover für Hololens-Projekte auf die Reise geschickt werden.

Interessant ist zudem, dass anscheinend Endanwender für Hololens angedacht sind. So sprach Microsofts Chef Satya Nadella etwa von der Nutzung von Hololens für Minecraft. Wer sich gewundert hat, warum Microsoft im vergangenen Jahr Mojang kaufte, könnte hier einen Grund gefunden haben. Das Spiel dürfte für die Hololens eine interessante Anwendung werden.

Microsoft arbeitet offenbar mit volumetrischen Displays, die wir erst vor wenigen Wochen in einem Hintergrundartikel ausführlich betrachtet haben.

Microsofts Hololens soll passend zum Abschluss von Windows 10 fertiggestellt werden. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Wir rechnen aber mit einem Abschluss der Windows-10-Entwicklung noch im Jahr 2015.

Genaue Informationen zur Verfügbarkeit oder dem Preis des Systems sind noch nicht bekannt. Da die Brille aber nicht nur für rein professionelle Anwender präsentiert wurde, dürfte sie auch für den Endanwender bezahlbar sein.

Weitere Informationen gibt es auf der Website zu Microsofts Hololens

Geh sterben, Facebook!

Früher mochten wir Jugendlichen Facebook, aber wir sind längst auf andere Netzwerke umgestiegen. Und wer hat’s uns vermiest? Na klar: die Eltern! Und nicht nur die.

Facebook fanden wir vor ein paar Jahren noch cool und hip – wir Teenager. Jeder in meinem Alter nutzte es. Facebook ersetzte meinen Instant-Messenger ICQ mit seinem einprägsamen „uh oh“ und bot neue Möglichkeiten, Bilder oder andere Inhalte zu teilen. Die Alternative SchuelerVZ konnte sich bei uns nicht durchsetzen. Warum? Vielleicht weil es eine rein deutsche Plattform war – mir gefiel jedenfalls das Pink nicht; wir wollten Facebook-Blau. Jetzt nutzen meine Freunde und ich viel lieber Whatsapp, Instagram und Snapchat, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Facebook ist für uns wie die E-Mail: Jeder hat es und nutzt es notgedrungen, keiner will es. Wir wünschten, Facebook würde endlich sterben – und daran sind auch unsere Eltern schuld.

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel auf einem US-Blog gelesen, in dem ein Teenager aus den USA, Andrew Watts, berichtete, welche sozialen Netzwerke er und seine Altersgenossen benutzen und warum. In vielen Punkten sprach er mir absolut aus der Seele. Auch er schrieb über Facebook: „Es ist für uns tot.“ Woran liegt das?

Mama, Papa, ihr seid schuld!

Früher waren wir bei Facebook unter uns. Doch seitdem auch Eltern und andere Verwandte es für sich entdeckt haben, teilen wir Bilder von der letzten Party nicht mehr gern in unserer Timeline. Auch weniger verfängliche Dinge posten wir nicht – einfach nur, weil wir wissen, dass unsere Eltern es sehen könnten. Durch ausbleibende Posts meiner Freunde ist mein Newsfeed eine einzige Werbefläche, in der mir Facebooks Algorithmus Dinge vorschlägt, die mich interessieren sollen. Jedoch habe ich noch nie verstanden, warum mir Posts von den Beauty-Bloggern Bibisbeautypalace und Dagibee oder die News zur neuesten Promi-Trennung von irgendwelchen Klatschblättern gezeigt werden – zur Zielgruppe gehöre ich nicht.

Zum Glück wird der ach so schlaue Algorithmus nicht in den Facebook-Gruppen eingesetzt. Ich sehe das, was mich interessiert, in chronologischer Reihenfolge. Werbung oder andere unwichtige Posts gibt es nicht. Auch mein Altersgenosse Andrew Watts aus den USA sieht das so: Ohne die Gruppenfunktion würden wir Facebook einen noch schnelleren Tod wünschen. Wir organisieren uns nämlich aktuell noch in den Facebook-Gruppen, etwa um Dinge, die unseren Schuljahrgang betreffen, zu besprechen – dort wird zum Abiball oder der nächste Woche anstehenden Mottowoche abgestimmt.

Finde deine Freunde … nicht!

Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum Facebook für mich und meine Freunde nicht mehr so attraktiv ist wie früher: Das Finde-deine-Freunde-Konzept funktioniert kaum noch, denn viele in meinem Alter verwenden bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken nicht mehr ihren Klarnamen: Leute, die ich gestern beim Grillen kennengelernt habe, finde ich über die Suche einfach nicht. Datenschutzpräventionen an Schulen haben dazu beigetragen, dass viele Jugendliche – auch ich – ihren Blick auf die eigenen Daten, die man im Internet preisgibt, überdenken.

 

Cybermobbing hat uns umdenken lassen

Ein erstes Umdenken gab es schon 2011, als die Mobbingplattform iSharegossip populär wurde. Spätestens, nachdem ein Mädchen aus dem Jahrgang über mir mit Hilfe der Plattform aus der Schule herausgemobbt worden war, erkannten viele in meiner Schulklasse, wie es enden kann, wenn persönliche Daten oder Bilder unter dem vermeintlichen Schutz der Anonymität gegen jemanden verwendet werden. Das Mädchen konnte nicht mehr durch seinen Stadtteil laufen, ohne von anderen erkannt zu werden. Die Mobber wurden kurze Zeit später von der Schule suspendiert.

Damit sich so ein Fall nicht wiederholt, wird heute penibler als noch vor ein paar Jahren auf die richtigen Privatsphäre-Einstellungen geachtet. Die wenigsten in meinem Alter teilen ihre Informationen und Bilder öffentlich. Bei den Jüngeren sieht das leider noch anders aus: Sensible Daten wie die eigene Telefonnummer oder sogar die Adresse machen sie für alle frei zugänglich – einfach weil sie sich nicht über die Gefahren eines solchen Verhaltens bewusst sind.

Bedenklich ist auch, was die Kleinen über die neue Plattform Younow aus ihrem Kinderzimmer streamen. Dort geben sie viel über sich preis, ohne zu wissen, was für Gefahren das birgt. So warnt auch das Familienministerium zu Recht, Nutzer gäben durch den Stream Einblicke in ihr Privatleben und „erleichtern so Mobbing durch Gleichaltrige und sexuelle Belästigungen durch Erwachsene“ .

Liebe Schulen, mehr Prävention bitte!

Deswegen sollte in der Schule noch früher darüber aufgeklärt werden, wie gefährlich es ist, im Internet zu viele Informationen über sich preiszugegeben – nicht erst in der Oberschule, wie es bei mir und meinem jüngeren Bruder der Fall war. Das in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegte Mindestnutzungsalter wird selten eingehalten. Bereits Zehn- oder Elfjährige nutzen soziale Netzwerke.

Zur Sicherheit gehört auch Verschlüsselung. Zum Chatten benutzen wir heute statt Facebook hauptsächlich die Messaging-App Whatsapp, die mittlerweile eine als sicher geltende Verschlüsselung einsetzt. Freunde aus den USA können das nicht verstehen. Um ehrlich zu sein, kann ich auch gar nicht genau erklären, warum wir lieber Whatsapp nutzen. Wahrscheinlich vor allem, weil es nicht Facebook ist.

Als Facebook Whatsapp übernahm, hatten wir uns bereits zu sehr an die App gewöhnt. Zwar hatten wir Bedenken, denn auch wir erkennen, dass Facebook sehr viele Daten über uns sammelt – wahrscheinlich sogar zu viele. Nach der Zusammenlegung der beiden Dienste stiegen ein paar Leute aus meinem Freundeskreis auf den Messaging-Dienst Telegram um – Threema kam nicht in Frage, denn das kostet ja etwas. Durchgesetzt hat sich Telegram aber nicht. Nach und nach wechselten die meisten wieder zu Whatsapp und auch ich deinstallierte Telegram nach kurzer Zeit von meinem Smartphone – ein Dienst, bei dem man kaum Freunde hat, hat einfach keinen Sinn.

Instagram ist das neue Facebook

Statt des Facebook-Chats nutzen wir Whatsapp, die Timeline ersetzt Instagram. Warum, hat Watts bei Medium perfekt beschrieben. Der Fokus des sozialen Netzwerks liegt auf den geteilten Inhalten der Nutzer, denen ich folge. Ich bekomme das zu sehen, was mich interessiert. Der Vorteil von Instagram liegt darin, dass es eben nur ein Foto-Sharing-Dienst ist. Es ist nicht mit allen möglichen Funktionen überladen, die eh keiner nutzt. Anders als Facebook versucht es nicht, außer einem sozialen Netzwerk auch noch Kalender, Notizbuch und Spieleplattform zu sein.

Ich fühle mich bei Instagram auch nicht so zugespammt wie bei Facebook. Da in der Bildbeschreibung keine Links gesetzt werden können, bleibe ich von Listicles und „Geschichten, die mich schockieren werden“, aber auch von Werbelinks verschont. Sollte Instagram das ändern, würden viele den Dienst, wie auch Facebook, nicht mehr nutzen.

Die meisten meiner Kontakte teilen ein-, zwei-, vielleicht auch dreimal täglich ein Bild oder Video – der Feed ist dadurch viel aufgeräumter. Einen Algorithmus, der mir Inhalte vorschlägt, die mir gefallen könnten, gibt es ebenfalls nicht. Auch wird mehr Wert auf das Aussehen des Bildes gelegt. Ja, liebe Fotografen, meistens werden nur die Instagram-Hipster-Filter auf das Bild gelegt, trotzdem sieht das besser aus als die meisten Bilder, die früher auf Facebook gepostet wurden.

Die Restmülltonne der sozialen Netzwerke ist Snapchat. Hier landet alles, was wir nicht auf einer der anderen Plattformen posten möchten: lustige Bilder oder Videos von uns selbst zum Beispiel, die uns ein wenig peinlich sind. Außerdem können wir vor dem Versenden der Bilder einstellen, wie lange der Inhalt auf dem Smartphone des anderen angezeigt wird, bevor er sich selbst zerstört.

Eine sehr coole Funktion ist auch die Möglichkeit, eine Tagesstory zu erstellen. So können wir Freunde, die etwa gerade ein Auslandsjahr machen, an unserem Alltag teilhaben lassen, indem wir regelmäßig Dinge fotografieren und sie unserer Tagesstory hinzufügen. Das wirkt weniger selbstinszenierend als etwa auf Instagram.

 

Twitter versteht niemand, Xing braucht keiner und Google+ ist Google+

 In der Schule haben uns schon öfter Berufsberater der Arbeitsagentur versucht einzureden, dass wir uns unbedingt bei LinkedIn und Xing anmelden sollen. Aber wozu? Das braucht ihr im Berufsleben, hieß es. Einen Sinn darin sehen wir aber nicht, als Schüler und baldige Studenten ein soziales Netzwerk zu nutzen, das sich vor allem an Berufstätige richtet. Nach der Anmeldung und dem Ausfüllen des Profils hat es wohl niemand ein zweites Mal verwendet. Ok, das stimmt nicht ganz: Ein einziges Mal habe ich es bisher genutzt, um mit jemandem für meine Recherchen in Kontakt zu kommen.

Ich mag Twitter!

Auch Twitter ist so eine Sache: Das Prinzip dahinter verstehen die wenigsten in meinem Alter, das ist hier nicht anders als offenbar in den USA. Meine Freunde können nicht nachvollziehen, warum Twitter besser als andere Dienste ist, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Aber genau hier liegt der Denkfehler, denn bei Twitter folgt man eher selten seinen tatsächlichen Freunden, sondern Fremden, die in irgendeiner Weise relevante Aussagen in einen 140 Zeichen langen Tweet quetschen.

Wer sich mit Fremden über seine Interessen austauschen möchte, nutzt Tumblr: Es ist der einfachste Weg, ein eigenes Blog zu führen, und bietet mehr Möglichkeiten als Twitter. Hauptsächlich schreiben Freundinnen von mir ihre Gedanken über Mode, Bücher, Musik und Filme auf. Ob ihr Blog letztendlich gelesen wird, ist den meisten egal. Es ist ihnen sogar lieber, wenn die wenigsten in ihrem Umfeld von dem Blog wissen. Einfach, weil sie bei Tumblr auch sehr persönliche Inhalte teilen – wie in einem Tagebuch.

Für mich ist Twitter aber die bessere Alternative zu Tumblr: Es hat sich zu dem Dienst entwickelt, den ich am häufigsten nutze – allerdings weniger, um mich mit anderen auszutauschen. Twitter hat mit der Zeit meinen News-Feed ersetzt. Dank der Listenfunktion kann ich Nutzer sortieren, denen ich folge, und habe den für mich interessanten Inhalt schnell verfügbar. So wie ich nutzen aber die wenigsten Jugendlichen Twitter.

Die meisten nutzen es, um mit ihren Youtube-Stars, Lieblingsschauspielern oder -musikern in Verbindung zu kommen. Denn wenn man auf einem der sozialen Netzwerke eine Antwort von einem dieser Promis bekommt, dann auf Twitter.

Ach ja, Google+ …

Ach, Google+ hätte ich fast vergessen. Das sagt schon einiges darüber aus, was uns das Netzwerk bedeutet. Google+ haben die meisten Jugendlichen eigentlich nur, weil sie auf Youtube unterwegs sind und kommentieren. Oder weil sie ein G-Mail-Konto haben. Das war ja einige Zeit fest mit einem Google+-Konto verbunden.

Es gibt also doch noch ein vermeintlich großes soziales Netzwerk, das für Jugendliche noch weniger Relevanz besitzt als Facebook.

Sebastian Wochnik ist 17 Jahre alt und arbeitet seit mehreren Jahren bei Golem.de. Begonnen hat er mit einem Schülerpraktikum, jetzt schreibt er neben der Schule für Golem.de vor allem über mobile Geräte.

Quelle: Golem.de

The Pirate Bay ist offline

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Die Website von The Pirate Bay und andere Torrent-Websites sind seit dem 9. Dezember 2014 offline. Die schwedische Polizei soll bei einer Razzia im Großraum Stockholm Server und weitere Technik beschlagnahmt haben.

Seit Jahren wird jede Störung des Serverbetriebs des Torrent-Indexierers The Pirate Bay von den Nutzern mit Sorge betrachtet. Als am 9. Dezember 2014 die Website nicht mehr erreichbar war, fragten sich viele, ob dies ein Serverproblem sei oder ein Zugriff der Behörden stattgefunden habe. Nach Informationen der Website Torrentfreak hat die schwedische Polizei ein Rechenzentrum im Großraum Stockholms durchsucht. Das soll der schwedische Polizeikoordinator für Urheberrechtsverletzungen, Paul Pintér, mitgeteilt haben. Auch die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet davon.

Bei der Razzia sollen Server beschlagnahmt worden sein. Zur gleichen Zeit sollen The Pirate Bay und andere Tracker-Websites wie EZTV, Zoink Torrage, Istole und das Pirate-Bay-Forum Suprbay.org sowie Pastebay.net und Bayimg.com offline gegangen sein.

Torrentfreak berichtet, dass die Polizei ein Rechenzentrum im schwedischen Nacka durchsucht habe, das in einem Berg gebaut wurde. Dabei könnte es sich um das Rechenzentrum Nacka Station der Firma Portlane gehandelt haben.

Die schwedische Tageszeitung Metro meldet, dass der auf Urheberrechtsverletzungen spezialisierte Sonderstaatsanwalt Fredrik Ingblad die Aktion geleitet habe. Bei der Durchsuchung, die von morgens bis nachmittags lief, sollen Polizisten und Forensikexperten anwesend gewesen sein. Wie viele Server beschlagnahmt wurden, gab die Polizei nicht bekannt. Nach Informationen von Torrentfreak soll eine Person vorläufig festgenommen worden sein. Die schwedische Organisation Rights Alliance teilt auf ihrer Website mit, dass sie die Strafanzeige erstattet habe, die zur Durchsuchung führte. Die Rights Alliance versucht, Urheberrechtsverletzungen aufzudecken.

Ein offizielles Statement von The Pirate Bay gibt es noch nicht.

 

Quelle : Golem.de

Routerzwang abschaffen

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Ministerium legt Gesetzentwurf noch im Dezember vor

Noch in diesem Jahr will das Wirtschaftsministerium den Gesetzentwurf zur Abschaffung des Routerzwangs vorlegen. Wegen Übergangsfristen dürfte die Umsetzung erst in der zweiten Hälfte 2015 greifen.

Das Bundeswirtschaftsministerium will seine Pläne zur Abschaffung des Routerzwangs noch in diesem Jahr vorlegen. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde im Dezember in die Ressortabstimmung gehen und anschließend zur Kommentierung veröffentlicht, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen in Berlin. Dem Entwurf zufolge „ist der Zugang zum öffentlichen Telekommunikationsnetz als passiver Netzabschlusspunkt auszugestalten“, wie aus einem Positionspapier des Ministeriums hervorgeht, das Golem.de vorliegt. Der Netzabschlusspunkt darf demnach „nicht auf eine von den Netzbetreibern beliebig zu definierende Schnittstelle in einem zusätzlichen Gerät verlagert werden“.

Verbraucher sollen dem Gesetzentwurf zufolge ihre Router „direkt oder indirekt an den Netzabschlusspunkt und damit an das öffentliche Telekommunikationsnetz anschließen“. Zu diesem Zweck soll das Telekommunikationsgesetz (TKG) geändert werden. Durch ergänzende Änderungen im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) will die Regierung sicherstellen, dass alle Arten von Endgeräten, und damit auch Kabelmodems, von der Liberalisierung erfasst sind.

Um vor allem den Kabelnetzbetreibern die Umstellung zu ermöglichen, ist in dem Entwurf eine Übergangsfrist von sechs Monaten vorgesehen. Außerdem muss das Gesetz noch auf europäischer Ebene notifiziert werden.

Die schwarz-rote Koalition hatte im Koalitionsvertrag einen Routerzwang für Nutzer abgelehnt. Nachdem zunächst eine entsprechende Verordnung geplant worden war, sprach sich das Ministerium im Oktober schließlich für eine Gesetzesänderung aus.

 

Quelle : Golem.de

The Force Awakens im ersten Teaser

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Disney hat einen ersten 88-sekündigen Teaser zu Star Wars VII veröffentlicht. Unter anderem gibt er erste Eindrücke von neuen Lichtschwertern, altbekannten Raumschiffen und mehr Bass in der Titelmelodie.

Am 18. Dezember 2015 soll Star Wars VII – The Force Awakens in den Kinos zu sehen sein. Heute sind die ersten bewegten Bilder in Form eines Teasers von Disney veröffentlicht worden.

 

Der Teaser, der etwas über eine Minute lang ist, zeigt thematisch viel Altbekanntes, vor allem X-Wing, Tie-Fighter und den Millennium Falcon, aber noch keine altbekannten Schauspieler. Gastauftritte des Trios aus Star Wars IV-VI gelten aber als sicher. Mark Hamill (63) als Luke Skywalker, Carrie Fisher (59) als Leia Organa und Harrison Ford (72) als Han Solo sind laut Serienschöpfer George Lucas im besten Alter, um nun ihre 30 Jahre älteren Figuren erneut zu spielen.

 

Steam ändert Regeln

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Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

Mit dem System Steam Trade können nicht nur Gegenstände aus Spielen gehandelt werden, sondern auch ganze Titel. Da Steam-Betreiber Valve dabei wohl oft betrogen wurde, gibt es nun neue Vorschriften: Nur ein Spiel, das eine bestimmte Zeit beim Käufer blieb, kann weitergetauscht werden.

Mit einem Beitrag in der Steam-Community weist Valve auf neue Regeln für den Handel mit Steam Gifts hin. Die Änderungen betreffen den Mechanismus, der auf Spiele angewandt wird, die als Geschenk gekauft werden. Bei einem solchen Kauf wird ein Spiel nicht aktiviert, sondern nur bezahlt. Der eigentliche Empfänger, also der Beschenkte, erhält dann eine E-Mail mit dem Design einer Geschenkkarte und kann das Spiel aktivieren. Ab dann ist es dauerhaft an den Account des Empfängers gebunden und verschwindet aus der Steam-Bibliothek des Käufers. Ein System zum Handel mit bereits genutzten Spielen stellt Steam Trade also weiterhin nicht dar.

Mittels Steam Trade konnten aber auch bereits verschenkte, aber nicht aktivierte Spiele weitergetauscht werden. Das nutzten Betrüger offenbar dazu, um sich andere Spiele oder In-Game-Gegenstände zu verschaffen, indem sie zum Verschenken vorgesehene Spiele gegen andere Dinge tauschten. Die Zahlungsmöglichkeiten des Accounts waren jedoch gefälscht, was ein Tauschpartner nicht erkennen konnte.

Valves Erklärung sorgt für Verwirrung

Deshalb müssen ab jetzt Spiele – und nur diese, nicht Gegenstände – die mittels Steam Trade getauscht werden sollen, sich vorher mindestens 30 Tage im Inventar des ursprünglichen Käufers befinden. Auch schon vor Ablauf dieser Frist können sie einem anderen Nutzer geschenkt werden. Für ehrliche Spiele-Verschenker ändert sich also nichts.

Valve weist darauf hin, dass man vor allem die Beschenkten schützen möchte, die wegen „Problemen mit der Zahlungsmethode“ des Käufers später vor einem deaktivierten Spiel sitzen. Da die neuen Regeln durch die sehr knappe Erklärung von Valve nicht sofort sinnvoll erscheinen, hat sich unter der Ankündigung eine über 1.200 Beiträge lange Diskussion entwickelt. Vermutlich hätte Valve an dieser Stelle direkt auf seine FAQ zu Steam Gifts verweisen sollen, welche genauer beschreibt, was es mit den geschenkten Spielen auf sich hat.

ELITE: DANGEROUS Release-Termin

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ELITE: DANGEROUS

Release-Termin der Weltraum-Simulation bekanntgegeben

Elite: Dangerous nähert sich der Fertigstellung. Wie Frontier Developments‘ Studio-Chef David Braben bekanntgab, werde die Weltraum-Simulation am 16. Dezember dieses Jahres, also in rund einem Monat erscheinen. Derzeit ist die dritte Beta-Fassung von Elite: Dangerous verfügbar.

Entwickler Frontier Developments hat den Release-Termin von Elite: Dangerous bekanntgegeben. Im Gespräch mit Eurogamer teilte Studio-Chef David Braben mit, die Weltraum-Simulation werde in der finalen Version am 16. Dezember 2014 veröffentlicht. Derzeit befindet sich Elite: Dangerous in der dritten Etappe der Beta-Version.

Elite: Dangerous wurde im Januar vergangenen Jahres erfolgreich via Kickstarter finanziert. Bereits seit der Alpha-Phase haben Genre-Fans die Möglichkeit, sich via Vorbestellung in die Early-Access-Fassung einzukaufen. Auf der offiziellen Website des Spiels kann Elite: Dangerous bereits zum Preis von 60 Euro erworben werden – sofortiger Beta-Zugang inklusive.

 

 

Unternehmen können App-Store von Windows 10 anpassen

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Wenn Firmen Apps aus dem Windows-Store für alle ihre Mitarbeiter kaufen wollen, können sie das mit Windows 10 einfacher tun. Laut Microsoft ist auch das Aufsetzen eigener Stores bald möglich. Weniger gute Nachrichten gibt es von einem beliebten Tool, das mit der aktuellen Beta zickt.

Mit der endgültigen Fassung von Windows 10, die 2015 erscheinen soll, will Microsoft Unternehmen das Verteilen und Verwalten von Apps erleichtern. Da der Softwarehersteller bis dahin auch die Apps für die Desktop-Versionen von Windows 10, das Modern UI und Windows Phone vereinheitlichen will, ist das auch dringend nötig.

Künftig soll es laut Microsofts Blog großen Organisationen möglich sein, Apps aus dem Windows-Store für ihre gesamte Firma einzukaufen. Das soll über einen eigenen App-Store möglich sein, für den nur ein Browser als Zugang nötig ist. Ein Account für Azure Active Directory wird aber noch vorausgesetzt. Apps aus diesem Store sollen die Firmen dann auch über ihre eigenen internen Server verteilen können, indem im Intranet spezielle Links auf den Store bereitgestellt werden.

Aber auch ohne eigene Server wird der Windows-Store anpassbar. Für kleinere Unternehmen ist vorgesehen, dass diese sich eigene Ausgaben des von Microsoft gestellten Stores konfigurieren können. Dort können sowohl die aus diesem Dienst gekauften Programme wie auch eigene Anwendungen hinterlegt werden. Die Nutzer erhalten dann über die gewohnte Oberfläche der Geräte Zugang nur zu den Apps, die für das Unternehmen wichtig sind.

Apps, die auf eine dieser beiden Weisen bezogen werden können, sollen sich laut Microsoft auch aus der Ferne verwalten lassen. Dafür werden die Dienste System Center Configuration Manager, Microsoft Intune und Mobile Device Management (MDM) unterstützt.

Mit einem seit Windows 8 recht beliebten Tool, nicht einer Store-App, hat das aktuelle Build 9879 der Technical Preview von Windows 10 noch Probleme. Wie Heise Online berichtet, lässt sich die „Classic Shell“ damit nicht mehr installieren. Dieses Programm konnte bisher auf allen Versionen von Windows ab 8.0 das gewohnte Startmenü wiederherstellen. Die Gründe für diese Inkompatibilität sind noch unklar, die Abhilfe aber einfach: Das Umbennen des Installationsprogramms reicht.

Quwlle : Golem.de

Far Cry 4: Raubkopierer enttarnen sich selbst

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Nach der Veröffentlichung des Ego-Shooters Far Cry 4 für PC haben Ubisoft zahlreiche Beschwerden erreicht, dass der FOV-Slider nicht in den Optionen auftauchen würde. Auf Twitter schaffte der Creative Director des Spiels nun Klarheit: Wird der FOV-Slider nicht angezeigt, ist das Spiel illegal heruntergeladen worden. Ein manueller Fix behebt das Problem jedoch.

Absicht oder Zufall? Der FOV-Slider in den Optionen zu Ubisofts neuem Ego-Shooter Far Cry 4 ist erst mit dem Day-1-Patch nachträglich eingebaut worden. Entsprechend fehlt die Einstellung im Spiel, wenn der Käufer nicht die aktuelle Version nutzt – oder das Spiel illegal heruntergeladen wurde. Ob das Entwickler-Team bewusst diese kleine Falle stellte oder es schlicht (un)glückliche Umstände waren, ist nicht bekannt. Auf Twitter kommentierte Alex Hutchinson, Creative Director des Far-Cry-4-Projekts, dass alle PC-Spieler, die sich online über das Fehlen des FOV-Sliders beschweren, eine raubkopierte Version nutzen. Legitime Nutzer des Spiels hätten bei der Erstinstallation automatisch den Day-1-Patch heruntergeladen und würden daher nicht mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Die FileSharing-Community lässt sich jedoch weder so leicht unterkriegen noch anprangern. Ubisoft hatte der Gaming-Presse im Vorfeld der Veröffentlichung gezielt Review-Exemplare vorenthalten, so dass es für potenzielle Käufer schwierig war, sich ein objektives Bild von der Qualität des Spiels zu machen. Eine Demo gab es ebenfalls nicht. Daher entschlossen sich offenbar eine ganze Reihe PC-Spieler, die „große Demo“ (sprich das ganze Spiel), illegal herunterzuladen, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Wer aus unerfindlichen Gründen den Day-1-Patch nicht herunterladen konnte oder die „erweiterte Demo“ mit FOV-Slider testen möchte, bevor eine originale Kopie erworben wird, kann sich dennoch behelfen. Selbstverständlich geben wir hier nur Informationen wieder und möchten niemanden dazu anhalten, sich wissentlich oder unwissentlich strafbar zu machen.

FOV-Slider in Far Cry 4: Manueller Fix über .xml-Datei

Unter Meine Dokumente > Meine Spiele > Far Cry 4 findet sich das Spieler-Profil als .xml-Datei. Über die manuelle Änderung des Eintrags „FOV Scaling“, in einigen Fällen heißt das Feld „FOVScaleOption“, kann das Sichtfeld (Field of View, FOV) so auch manuell konfiguriert werden. Credit für diesen Fix geht an den Nutzer /u/Konqueror auf der Social-News-Plattform Reddit. Nutzerberichten zufolge fängt das Spiel jedoch teilweise massiv an herumzuspinnen, wenn der Spieler in ein Fahrzeug steigt.

Ubisoft ist in den vergangenen Wochen massiv für das Marketing rund um Far Cry 4 und Assassins Creed Unity angefeindet worden. Besonders bei PC-Spielern machte sich das französische Unternehmen keine Freunde. Schlechte PC-Ports (Watch_Dogs), unqualifizierte Aussagen zu Bildraten und Auflösung sowie der wenig diplomatische Umgang mit der Gaming-Presse sorgten für allerlei Furore. Grund genug für den Berliner YouTuber David Hain die Frage aufzuwerfen, ob Ubisoft schlimmer als Electronic Arts sei.

 

Quelle : gulli.com

 

Mozilla: Partnerschaft mit Yahoo für Default-Suchmaschine in Firefox

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Vorerst in den USA, mit Aussicht auf Übertragung in andere Länder, wird Yahoo die Default-Suchmaschine in Firefox. Die strategische Partnerschaft kann einschneidende Veränderungen für den Browser und die Finanzierung der Mozilla-Aktivitäten bringen.

Wenn von einer „strategischen Partnerschaft“ die Rede ist, steht dahinter oft nicht allzu viel als unverbindliche Absichtserklärungen. Was Yahoo und die Mozilla Foundation vereinbart haben, kann aber eine einschneidende Änderung für den Webbrowser Firefox und die Finanzierung seiner Entwicklung bedeuten:

Yahoo wird künftig statt Google die voreingestellte Suchmaschine in Firefox sein. Zunächst gilt diese Vereinbarung, die sowohl die mobile als auch die Desktop-Version des Webbrowsers betrifft, allerdings nur in den USA. Laut den beiden neuen Partnern stellt die Vereinbarung aber auch Rahmenbedingungen bereit, um zukünftige Integrationsvorhaben und Vertriebsaktivitäten zu untersuchen, auch in anderen Ländern als den USA.

Langfristiger Fahrplan

Yahoo-Chefin Marissa Mayer erklärte in Ergänzung zu der offiziellen Vereinbarung dieser „strategischen Partnerschaft“, es gebe einen langfristigen Fahrplan für die internationale Zusammenarbeit. Es sei die bedeutendste Partnerschaft, die Yahoo in den vergangenen fünf Jahren eingegangen sei. Mozilla-Chef Chris Beard betonte, Firefox-User könnten weiterhin Google als bevorzugte Searchengine einstellen, wenn sie das wollten. Die Partnerschaft mit Google als Default-Suchmaschine habe seit 2004 bestanden, dieses Jahr, angesichts des Auslaufens bestehender Verträge, sei nun Gelegenheit gewesen, die eigene Suchmaschinen-Strategie zu überprüfen.

Um die Partnerschaft bei Firefox zu untermauern, will Yahoo sogar eine überarbeitete Suchfunktion veröffentlichen, die aus den Erfahrungen des Mozilla-Teams gespeist sei und ein klares, modernes Interface biete. Firefox-User in den USA werden diese neue Schnittstelle ab Dezember zu sehen bekommen, andere Yahoo-Nutzer ab dem Frühjahr 2015.

Weitere Aussichten

Die Verträge über die Partnerschaft von Mozilla mit Yahoo laufen erst einmal über fünf Jahre. Die Verträge mit Google über die weltweite Platzierung als Default-Suchmaschine in Firefox sind laut Beard zwar nicht verlängert worden, vorerst bleibe Google aber in Ländern außerhalb der USA die voreingestellte Searchengine – mit zwei Ausnahmen: In Russland wird dies Yandex Search, in China bleibt es wie zuvor Baidu.

Für Mozilla ist es eine einschneidende Veränderung: In den vergangenen Jahren kam ein Großteil der Erlöse der Firefox-Macher aus der Kooperation mit Google. Im Jahr 2012 beispielsweise erhielt die Mozilla Foundation rund 280 Millionen Dollar von Google im Rahmen der bestehenden Verträge. Details zu den finanziellen Bedingungen der Partnerschaft zwischen Yahoo und Mozilla gaben die beiden Beteiligten allerdings bislang nicht bekannt.

Quelle: Heise.de